#39 Wie weit geht meine Verantwortung? – Tina Deutsch
Shownotes
Mein neues Buch: https://www.peterhackmair.com/buch
KONTEXT Institut für Klimafragen: https://www.kontext-institut.at/
Tina Deutsch auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/tinadeutsch/
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00:00:00: Es ist halt nicht genug, in sich zu gehen und zu träumen von der guten Welt.
00:00:04: Auch ich hab Phasen gebraucht wo ich mich nur um den Anschluss, dass ich mit mir selbst beschäftigt habe Und auch das ist also für mich überhaupt keine Frage.
00:00:13: Ich finde es einfach immer schade wenn's dann dort für immer bleibt Vor allem bei Menschen die mit so vielen Möglichkeiten wie wir ausgestattet sind.
00:00:23: Tina Deutsch war bei mir im Podcast Die.
00:00:26: Tina is Mama Unternehmerin Impact-Anterpreneurin mit Schwerpunkt auf die Themen Climate, Entrepreneurship und Leadership.
00:00:37: Und ein Mensch den ich im letzten Jahr in einer gewissen Phase in ihrem eigenen Prozess als Coach begleiten habe dürfen.
00:00:45: Tina ist nicht nur jemand der sie intensiv mit sich selber unterm Leben auseinandersetzt sondern die daraus auch was macht, die tut, umsetzt, die anpackt.
00:00:55: Genau das ist das was sie auch kritisch sieht in unserer Gesellschaft dass die Menschen Am fähigsten sind, die am privilegiertesten sind, sich es manchmal gemütlich machen.
00:01:06: In dieser Selbstreflexion im Hinspüren, im Sich selbst und dem Leben verstehen.
00:01:13: Und genau da hat sie mich auch getriggert!
00:01:16: Deswegen habe ich so etwas Spannung gefunden in diesem Podcast einzuladen um genau darüber zu sprechen über wie viel Verantwortung haben wir?
00:01:25: Aber wo beginnt es, dass wir in die Überverantwortung gehen?
00:01:28: In einer Zeit, wo wir so große Themen, Challenges und Krisen haben wenn wieder raus schauen.
00:01:34: Und ich habe ganz viel aus diesem Gespräch auch für mich mitnehmen können.
00:01:40: Ich wünsche euch dir ganz viele Freude und Erkenntnisse dabei!
00:01:45: Meine Frage lautet im Zeiten von so dramatischen gesellschaftlichen Umbrüchen wie weit geht eigentlich meine individuelle Verantwortung.
00:02:05: Warum beschäftigt dich diese Frage?
00:02:09: Weil für mich eigentlich gar keine Frage besteht, dass ich irgendeine Form von Verantwortung habe.
00:02:17: aber ich tue mir manchmal schwer damit zu definieren für mich selbst und auch gesamtheitlich wie weit dieser Verantwortung geht.
00:02:25: weil wo man da die Grenze setzt ist ja sehr fluide Und manchmal kann ein sich einsetzen für die Welt auch an gesellschaftliche Grenzen stoßen, aber auch an individuelle.
00:02:43: Also man kann sich selbst ausbeuten dabei und das ist nicht gesund.
00:02:48: Wie man das für sich gut definiert?
00:02:51: Wie weit man diese Verantwortung definiert... Ist gar nicht so einfach wo es so viel zu tun gibt!
00:02:59: Wann hast du in deiner Erinnerung begonnen Verantwortung ein größeres Ganzes zu übernehmen.
00:03:07: Was ist das Erste, dass dir da einfällt?
00:03:11: Also ich habe schon in der Schulzeit begonnen Flyer zu verteilen für Tierschutzorganisationen oder im Studium Vereine gegründet um Menschen zusammenzubringen oder mich für Diversität einzusetzen.
00:03:34: Ich hab schon relativ lang im kleinen Rahmen Dinge gemacht und so ein bisschen experimentiert.
00:03:41: Ich glaube, ich habe erst viel später verstanden wie systemischer Wandel funktioniert.
00:03:49: Was war da in jungen Jahren dein Antrieb?
00:03:52: Gab es da ein Vorbild?
00:03:54: Gab's da einen Schmerz?
00:03:55: Gabs da einen großen Traum den du hattest?
00:03:59: Ich glaube mein Antrieb ist ganz stark einfach meine Werte gerüst.
00:04:03: Also dieses das sehr schnelle Erkennen von Ungerechtigkeiten oder zumindest von mir subjektiv empfundenen Ungerechtigkeit und sich einsetzen für Fairness.
00:04:17: Und das kann ja in allen möglichen Facetten da sein, sowohl in der eigenen Betroffenheit die Gott sei Dank limitiert ist als sehr privilegierte Frau in Österreich aber dann zum Beispiel als Frau im Wirtschaftsleben und in Führungspositionen doch sehr oft spürbar und sich einsetzen führt, zum Beispiel Gleichstellung war dann relativ schnell doch ein wichtiges Anliegen.
00:04:46: Und ich habe relativ früh eigentlich so Prozesse gemacht – also eine Coaching-Ausbildung gemacht aber auch Prozeste wo ich mir sehr reflektiert irgendwie Gedanken gemacht hab darüber was meine Werte sind und warum das die sind oder warum mir die wichtig sind.
00:05:02: und Fairness und Gerechtigkeit ist einer meiner Kernwerte und ich glaube dass hat mich immer sehr angetrieben.
00:05:11: Warum hast du diesen Wert stärker ausgeprägt, glaubst du als andere Menschen oder viele andere Menschen?
00:05:22: Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.
00:05:23: Ich glaube ganz viel Vorbilder und wahrscheinlich schon eine Persönlichkeitsstruktur und ein sehr ausgeprägtes Empathie Gefühl, also dieses Mitempfinden für andere.
00:05:48: Ich habe letztens total wieder einen Post gelesen von einer Coach die geschrieben hat dass es empfehlenswert wäre für viele Menschen mehr Romane zu lesen.
00:06:00: wärst du's nur Sachliteratur weil Romane Empathiefähigkeit stärken und das ist etwas was ich schon gewusst habe aber ich hab das schon vergessen gehabt.
00:06:12: les z.B.
00:06:12: extrem viel Fiction und beschäftige mich sehr mit anderen Lebensrealitäten, anderen Welten und bin mir meiner Privilegien sehr bewusst und ich glaube das ist wahrscheinlich ein Grund dafür.
00:06:28: Plus auch ganz viel herumgekommen zu sein in der Welt und viel gereist zu sein und auch da wieder in sehr abgeschwächter Formen habe ich durchaus schon auch erlebt, wie es ist zum Beispiel in einem Land die Sprache nicht zu sprechen oder leichte Formen von Diskriminierung zu erleben weil man.
00:06:55: Wo nicht reinpasst und ich glaube dass das natürlich auch dieses Ungerechtigkeitsbewusstsein noch einmal stärkt.
00:07:07: Deine Frage, die du mitwacht hast, ist schön und sie ist groß Lieder und Liederinnen, die man sich gerade denkt bei uns im Impact Club an dich ein Mensch in der Öffentlichkeit aber auch gar nicht in der öffentlichkeit.
00:07:22: Also ich denke da gerade an meine Frau zum Beispiel einen ganz kleinen oder eigentlich großen diese gerade um drei kleine Kinder hauptsächlich kümmert In der unbezahlten Arbeit Und das sind alles Werte, die du angesprochen hast Die Fairness, die Gerechtigkeit, die Empathie Das Miedeinander spürbar ist, wenn du drüber sprichst und das man ja wirklich spürt.
00:07:45: Wenn man dir zum Beispiel auf LinkedIn folgt also dass du da mit vollem Herz... ...und auch Mut rausgehst damit und gleichzeitig impliziert er deine Frage, dass es deine Grenze gibt wo's dir selber nicht mehr gut tut?
00:08:01: Auf andere zu schauen oder was eine Grenze gibts, wo du einen Preis dafür zahlst.
00:08:10: Aber ich bin mir nicht ganz... ganz sicher, ob die Frage überhaupt richtig ist.
00:08:15: Deswegen ist sie spannend weil das würde ja implizieren oder es impliziert in gewisser Weise dass man sagt je mehr man sich einsetzt desto mehr macht man sich selbst kaputt und das stimmt ja nicht in der Form.
00:08:31: Das ist zumindest bis zum Gewissen gerade ein fiktiver Gegensatz.
00:08:35: Es können sich Leute sehr stark, sehr fundamental für große Causes einsetzen und ein tolles, erfülltes glückliches, teilweise vielleicht sogar entspanntes Leben führen.
00:08:52: Und andere Menschen sind konstant gestresst und setzen sich gar nicht gesellschaftlich ein.
00:08:56: also das ist ja so einen Gegensatz der nur Teilweise stimmt aber eben teilweise schon zumindest für Menschen die sich alles sehr zu Herzen nehmen was auf der Welt passiert.
00:09:11: und ich glaube vielleicht ist da so ein bisschen ...der Knackpunkt, wie sehr man etwas an sich heranlässt.
00:09:20: Es auch zu seinem eigenen Macht... ...zu viel vielleicht?
00:09:26: Ich bin ja ein Riesenfan von grundsätzlich von Love It, Change it or Leave it.
00:09:30: also entweder ich packe an und verändere es oder... ...ich lasse sie in Ruhe.
00:09:36: oder aber dieses Sich über etwas aufregen oder Sudern jammern das mag ich gar nicht wieder bei mir noch bei anderen.
00:09:44: Und deswegen mag ich zum Beispiel nicht Dinge zu beobachten, die mir nicht daugen und dann nicht hinzugreifen.
00:09:50: Und andererseits kann man nicht zu einem hinkreifen!
00:09:53: Und momentan erlebe ich aber ganz stark dass ganz viele beginnen immer weniger hinzugrafen aus Schutz – und das ist sehr verständlich und andererseits sehr gefährlich.
00:10:09: Das ist ein total schöner Reframe.
00:10:11: Es heißt nicht mir der Weh sondern es gibt vielleicht andere Frage, die darüber entscheidet ob es zu viel ist oder man über Verantwortung geht.
00:10:23: Oder auch in der Verantwortung einem schon zu nahe geht.
00:10:27: Weil unterlegen wir was dazu ich eigentlich den aus Gegenteil erlebe.
00:10:31: und die Bettina Ludwig sagt das immer so schön in ihren Keynotes und die war vor kurzem auch beim Impact Club und auch in diesem Podcast schon Und sie sagt immer wenn aus dieser Frage Was kann Ich erreichen?
00:10:41: Oder was will ich erreichen?
00:10:43: Ein Was Kann Ich Geben wird.
00:10:46: Und beide Fragen klingen eigentlich recht einfach und wenn man mal hingespielt, dann haben die ja ganz andere Energie, ganz einen anderen Antrieb.
00:10:54: Und trotzdem gibt es auch bei was kann oder will ich geben?
00:10:59: eine gewisse Grenze im Sinne von Load aber auch... Das landet ganz gut bei mir, was du sagst in dem Sinne von Wenn ich Gutes tue, wie sich das Schlechte bei mir landen oder wenn das Gute nicht ankommt oder zu dem führt, was ich mir eigentlich wünsche.
00:11:18: Ja, und wahrscheinlich ist ein Teilelement gerade für viele.
00:11:23: Und auch für mich das Schiere, das Volumen und die Dominanz an schlechten Nachrichten... ...und diese Ohmacht, die dadurch entsteht, wo eben sehr schnell der Gedanke entsteht.
00:11:44: Das ist sowieso sinnlos was ich tue.
00:11:46: also ja Was kann ich geben?
00:11:48: Aber wenn ich gebe und merke, dass so viel parallel dazu zerstört wird.
00:11:56: Wann bringt dieses Geben dann noch etwas?
00:11:59: Und für mich ist schon lang klar es geht nicht um was kann ich erreichen sondern wie und wo auf welche Art kann Ich geben?
00:12:07: aber Wenn man eben das Gefühl hat dieses geben ist so limitiert weil und vielleicht ist das dann noch eine zweite Frage Die Methoden, die von anderen angewandt werden so viel dramatisch aufrüttelnder sind.
00:12:29: Wie sehr zwingt mich das vielleicht in meinem Geben auch noch viel größer zu denken?
00:12:38: Weil sonst ist es immer ein Tropfen auf dem heißen Stein und dann fühlt sich das immer so an als würde ich sehr brav ein bisschen geben und ganz, ganz viele andere tolle Menschen auch.
00:12:54: Und da gibt es irgendjemand der mit so einem Schlaghammer daneben steht und in einem hundertfachen Tempus wieder kaputt macht.
00:13:04: Da kommt dann diese nachgelagerte Frage, wie fern müsste ich eigentlich das Äquivalent nämlich den positiven Vorschlaghammer finden?
00:13:16: Der mit dem selben Tempo oder derselben Schlagkraft gibt oder Gutes schafft.
00:13:27: Ja, ich bin mir nicht sicher!
00:13:33: Ich weiß es nicht und das ist ja auch wieder ein schwieriges Bild zu sagen man schafft einfach ein Gegengewicht weil das so dieses Kämpfen.
00:13:45: aber wenn man sich zum Beispiel was hernimmt wie sagen wir mal KI wo gerade sich so viel in so einer Geschwindigkeit aufbaut Und dann kenne ich viele Menschen, die Angst haben.
00:13:59: Die das bedrohliche Empfinden, die auch durchaus die Chancen sehen von der technologischen Entwicklung aber die merken wie viel Gefahr da drin steckt und die jetzt als Lösung erarbeiten oder finden man muss mehr wieder irgendwie analoge Räume schaffen ... aus einer Metaperspektive versuchend, das zu betrachten sehe ich.
00:14:26: Okay, da gibt es ein paar... Ich meine das gar nicht despektierlich aber... Ein paar Eliten die sich analoge Räume schaffen und in denen wieder zu sich selbst finden während der Welt explodiert in der KI.
00:14:40: Und das ist toll und gut und ich glaube es tut auch uns oder diesen Menschen gut diese analogen Räumen zu finden.
00:14:47: Aber die meisten Menschen haben diesen Luxus gar nichts.
00:14:51: Oder geht eben von ihrem Tageshamsterrad in ihr Abend Netflix-Programm und scrollen sich durch die KI gesteuerte Welt.
00:15:00: Und diese analogen Luxusräume helfen denen gar nicht, und wie sehr muss man sozusagen zum Beispiel in diesem Fall – das ist jetzt nur ein willkürliches Beispiel – die KI selbst irgendwie instrumentalisieren um dieses System zu... brechen oder verbessern, oder verbiegen.
00:15:25: Oder zu nanchen in eine bessere Richtung weil wenn ich quasi einfach einen Schritt zur Seite nehme dann fährt dieser Zug halt immer schneller weiter.
00:15:34: und ich glaube das ist so ein Bild das für viele Systeme gerade irgendwie gilt.
00:15:43: Und es ist so spürbar wenn ich dir zuhör und an viele Impact-Lieder in meiner Wahrnehmung oder Perspektive denke wie wir das Gefühl haben Die Zeit läuft davon.
00:15:56: Also, man resiakt und so was.
00:15:58: So wie durch den positiven Vorschlag kann man gerade als ... mit davor ist die Instinenz nutzt und gleichzeitig habe ich verstanden oder nehme wahr Krieg ist laut.
00:16:09: Und nämlich nicht nur den Verzeichenkrieg sondern auch wenn wir Kriegen mit uns selber führen oder im ganz kleinen mit der Nachbarin oder mit Mitarbeitern oder Kundinnen.
00:16:17: Und Frieden ist leise!
00:16:20: Und Krieg is immer sehr schnell und gleich mal da... und Frieden iß was sehr Langsames Und es ist vielleicht nicht einmal das Gegenteil und gleichzeitig mehren sich die Krisen oder zumindest unsere Aufmerksamkeit auf große Krisen.
00:16:38: Und hat man so das Gefühl, jeder Tag an dem wir nicht größere positive Veränderungen einladen können oder das negative abfangen können, verlieren wir!
00:16:52: Das ist genau der Spannungsfeld in dem ich mich selbst – vor allem für mich kann ich es immer noch bestens spielen aber ganz vielen, der bei mir dann im Coaching landet spüren kann, was zu seiner inneren Zerrissenheit führt.
00:17:04: Von dem wertiger Rüst von der Volkssprachung aus.
00:17:06: Das, was ich fühle für die Andreten mag und diesen riesigen Monster, das da immer näher kommt und immer schneller wird.
00:17:19: Ich bin ein Riesenfan von Rutger Breichmann mit seiner Moral Ambition, der in Wirklichkeit finde ich sehr simpel sagt, im Idealfall kombinieren wir den Idealismus von Aktivistinnen mit der Ambition dem Ärger als von UnternehmerInnen und quasi sich eine gute moralisch richtige Welt vorzustellen.
00:17:51: Das ist erstens schwierig weil was ist schon richtig und was ist falsch?
00:17:55: Und zweitens es ist halt nicht genug in sich zu gehen und zu träumen von der guten Welt.
00:18:02: oft ist das auch dafür auf die Straße zu gehen.
00:18:07: Oft hilft es aber, auf die Strasse zu gehen oder andere Interventionen zu setzen wenn ich sie systemisch denke fast so als wäre sein Start-up und ein Unternehmen oder ein Produkt oder eine Idee die ich skalieren möchte weil im Wirklichkeit ist ja auch... gesellschaftlicher Wandel etwas, was man skalieren muss damit es einen entsprechenden Impact hat.
00:18:30: Also wie bringe ich ganz viele Menschen dazu das zu hören oder zu denken oder ihre Handlungen zu verändern?
00:18:40: Oder etwas einzufordern vom politischen System?
00:18:44: und ich finde ist eine ganz gute Kombination diesen Idealismus mit dem Ehrgeiz.
00:18:50: und die Frage ist eben aber wenn ich das tue und trotzdem immer das Gefühl habe, es ist zu wenig.
00:19:01: Wo sehe ich den Punkt wo sich's gut anfüllt?
00:19:05: Und wo sichs anfüllt als wäre es eben nicht sinnlos.
00:19:08: Ich persönlich komme eher einfach immer sehr stark zur Konklusio dass irgendwie Handlung das beste Mittel ist um sich selbst vor der Ohrmacht zu schützen.
00:19:22: Also Handlung ist für mich die beste Medizin mit dem Wissen, dass es nie genug sein wird.
00:19:28: Weil was ist schon genug?
00:19:29: Aber der Weg ist das Ziel.
00:19:32: und ich merke sehr oft dann eigentlich erstaunlich oft im kleinen Handlungen, dass man sich zwar selber denkt, das hätte ich jetzt größer denken müssen oder da hätte ich noch mehr tun können und dann kriegt man aber Feedback von anderen, die sagen weil du das gesagt hast oder getan hast oder von mir aus gepostet hast, habe ich mich getraut da auch was zu tun.
00:19:56: Also dieser Ripple-Effekt den man auslöst, ich glaube den unterschätzt man total oft und das ist auch echt schön wenn der sichtbar gemacht wird von anderen und aufgezeigt wird.
00:20:08: Und insofern... Ich glaube eh, dass es wahrscheinlich so eine Endloschleife im Kopf, die man als sehr wertegetriebene Mensch mit sich auch führt und das vielleicht auch einfach natürlicher Teil jeder Reise und jeder Person, die was Gutes in die Welt bringen möchte.
00:20:24: Dass man sich immer fragt könnte ich noch mehr tun aber auf eine Art und Weise wo man selbst auch wusste nicht wie ein Kampf anfühlt und wusste es nicht anfühlen wie etwas gegen jemanden oder gegen etwas sondern für eine Welt in der ich leben möchte.
00:20:41: Und genau Ich glaube das ist einfach eine Reise.
00:20:48: Lass uns mal ganz konkret werden Wenn du sagst, wann ist es genug?
00:20:55: Und jetzt bist du Mutter.
00:20:57: Jetzt bist du Unternehmerin und jetzt bist Du Fertiliterin, Impact-Liederin also das ganz kleine Kontext der Umfelder.
00:21:11: Du hast ein bisschen größere und auch die öffentliche Bühne.
00:21:16: Wo ist es für dich jetzt gerade genug?
00:21:18: und wo merkst du dass es dir nicht gut tut weil's zu viel wird?
00:21:21: egal ob du es weil du es persönlich nimmst oder qualitativ oder quantitativ, also zu intensiv oder einfach Mengenmechnis zu viel ist.
00:21:31: Oder wo es nicht ein Spielfeld wird oder wo du eben merkst das ist jetzt gar nicht mehr irgendwie die Energie des Spielen sondern jetzt wird's aber nur mehr kampf- und krampfhaft.
00:21:40: was heißt es gerade ganz konkret in deinem Alltag als Mama Unternehmerin und Weltbürgerin?
00:21:50: Also für mich fühlt sich eigentlich meistens dann als zu viel an.
00:21:57: Ich würde sagen, es sind eigentlich drei Ebenen.
00:21:59: Das eine ist natürlich die Anzahl an Stumpen.
00:22:03: Es ist aber meistens das kleinste Übel in meinem Stressuniversum.
00:22:10: Also ich arbeite viel und habe viele Baustellen, an denen ich unterwegs bin... ... bin, aber ich habe das Gefühl, dass so lange mir das Spaß macht oder ich eben spüre, dass ich einen Wertstifte und Impact hab.
00:22:26: Mir das nichts macht.
00:22:27: ganz im Gegenteil, wie macht es Spaß was ich tue?
00:22:31: Viel größer ist der zweite Punkt nämlich erkenne ich irgendwie einen roten Faden... ...oder irgendeine Logik und eine Zielgerichtheit in dem was ich tu also wenn ich sehr viele Dinge mache.
00:22:47: Da spüre ich keinerlei Synergieeffekte, ich erkenne nicht mehr irgendeinen großen Sinn des Ganzen.
00:22:55: Ich spüre nicht mehr wie die verschiedenen einzelnen Elemente einander befruchten oder worauf es einzahlt.
00:23:02: Das ist wahrscheinlich das Allergrößte und das dritte würde ich sagen schon so etwas wie Wertschätzung oder Appreciation ... kann in ganz vielen Facetten sein.
00:23:17: Also das kann entweder sein, dass man das Gefühl hat... ...dass das was man tut irgendwie aufgeht,... ...das man dafür Unterstützerinnen findet.
00:23:24: Das sind so Dinge wie Bewerben sich Leute für die Unternehmen,... ...die ich baue weil sie es so cool finden oder kriege ich Finanzierung... ...dafür?
00:23:32: weil Leute erfinden ja ich möchte der Geld reinstecken.
00:23:36: Oder eben kriegen meine Kommentare auf LinkedIn viele Likes oder Kommentare oder.... ... bekomme ich Zuspruch nach einer großen Keynote, versus... Ich muss die ganze Zeit kämpfen um irgendwie gesehen zu werden für diese Courses.
00:23:52: Weil dann habe ich in der Start-up Sprache würde man sagen keinen Product Market Fit also... Dann ist irgendwas nicht ganz stimmig und dann muss sich dauernd krampfhaft irgendwie ein Überzeugen von etwas und es flutscht nicht von selber und dann... ...dann passt der Puzzlestein nicht ... ins Parcel.
00:24:15: Und ich finde, das ist eigentlich fast der... ... stärkste Stressfaktor wenn man das Gefühl hat mal Rente am Stammt und das ist natürlich nur bedingt etwas was man beeinflussen kann.
00:24:30: aber man kann es schon beeinflussten insofern als dass man also ich glaube ich habe ein sehr großes Gespür dafür wenn etwas off ist.
00:24:38: Ich würde zum Beispiel auch nie sagen keine Ahnung.
00:24:41: stellen wir uns vor ich renne monatelang um eine Finanzierung Und alle sagen ja total spannend aber gerade kein Geld.
00:24:49: also ich glaube, bin da nicht jemand der sagt.
00:24:52: Ich habe einfach so eine tolle Idee aber niemand ist so nett und gibt mir Geld und die Welt ist unfair.
00:24:58: So würde man sehr oft in unterschiedlichsten Facetten die Frage stellen was es mit diesem Produkt oder der Idee oder dem Approach falsch und wie kann ich den immer wieder tunen?
00:25:10: bis es Klick macht und bis Leute sagen, jetzt verstehe ich voll warum das unwichtig ist.
00:25:16: Und dieses konstante Arbeiten an Vorgehensweisen Ideenapproaches so bis es klickt... Das ist einerseits total frustrierend und andererseits eine der schönsten Facetten vom Unternehmertum wenn man diesen Punkt findet.
00:25:35: Also wenn deine Handlungen in Resonanz gehen?
00:25:39: Okay, man kann's auch so leicht sein!
00:25:44: Ja, genau.
00:25:47: Ich habe für mich jetzt fünf Minuten gebraucht.
00:25:50: Das ist total wertvoll weil deine Ausführung erstens spürt man wie wichtig das ist und wie viele Gedanken da reinflüssen, wie schöne Worte du dafür verwendest und gleichzeitig dreht sich grad oder schließt gerade wieder ein Kreis hin vom ich zum wir.
00:26:04: also dann wenn... Und da kann ich auch rennen und da kann er kämpfen aber da ist jemand an meiner Seite oder da reicht mal wer die hand und sagt die verstehe Ich seh dich, das macht Sinn.
00:26:12: Also es muss noch nicht mal ein anderer Mensch sein.
00:26:14: Das kann auch immer eine höhere Führung sein oder manche nennen das Purpose.
00:26:19: Da kann ich ja einmal allein rennen also die letzten fünfzehn Jahre nicht.
00:26:22: Aber fünfzehnt Monate zum Beispiel ganz viel Zeit alleine mit meinem neuen Buch verbracht wo ja viel allein war aber wo ich mir das Gefühl gehabt habe okay das kommt jetzt von mir.
00:26:34: aber erstens nicht nur von mir weil das dann all die Erkenntnisse und Lernings die wir jetzt sammeln dürfen von so viel spannenden Lebensgeschichten und Transformationen, also selbst da kommt das Bier vor.
00:26:45: Und die Idee ist ja dass das Menschen in die Hand kriegen und dass die dann von einer anderen Perspektive einmal über ihr Leben nachdenken oder auf sich schauen oder einen nächsten Schritt in ihrem Leben machen.
00:26:57: Am Ende des Tages und ich sage das deswegen jetzt so... Kurz und knackig, weil ich weiß nicht ob du den Hartmut Rosa kennst.
00:27:05: Das ist ja bekannt der deutscher Socialoge Und dann kenne nur gar nicht so lang aber gefühlt jetzt schon Ewigkeit, weil wir uns so intensiver mit ihm beschäftigt haben bei unserem Impact Club und letztens in München ein Event dazu gehabt haben.
00:27:17: Der sagt ja es gibt so vier Elemente.
00:27:19: Schauen wir mal ob ich das hinkrieg oder gut aufpasst habe.
00:27:22: Aber das erste ist im Sinne von Da gibts etwas was mich berührt Es kann Kann auch ein Baum sein.
00:27:31: Das kann ein Mensch sein, das kann ein Kino sein, es kann eine LinkedIn-Post sein.
00:27:34: Es kann sein, dass man wer zuhört und stiller Moment ist aber es berührt mir was.
00:27:38: Das zweite Element ist, es verändert etwas in mir also nicht nur so zack passt erkenntniskognitiv sondern da tut sich was in mir.
00:27:46: Und das muss man noch nicht einmal bewusst sein aber ich spüre es, das verändert was.
00:27:51: Dann die dritte ist, dass du darauf antworten kannst... Also dass du wenn wir an der Handlung selbst die Möglichkeit hast darauf zu reagieren, auch wieder eine Handlung zu setzen.
00:28:01: Und das vierte ist und das finde ich für uns die Spannendste an seiner Resonanz Theorie ist die Unverfügbarkeit – und das ist klar wird spannend auch für dich und mich und viele, die uns zuhören dieses Impact kreieren sobald es zum Erzwingen wird, sobalder man Dinge über das Knie bräuchten wollen und wanns meistens dann für uns selber und oft auf andere richtig anstrengend wird weil's so kopflastig ist aus einem Kontroll Wunsch als Gegentwurf zu der Ohnmacht, die du vorhin beschrieben hast.
00:28:30: Und er beschreibt in dieser Unverfügbarkeit steckt so fast Magie drinnen weil es nicht nur von dir kommt zumindest!
00:28:43: Weil da was führt, weil da wer anderen mithilft?
00:28:45: Weil es da irgendeine Kraft oder Menschen oder den gibt das dir zur Seite steht materiell oder immateriell und deswegen habe ich das gerade so sehr gefühlt Diese Handlungen, diese Tina, die rennt und kämpft und spielt und tut und dernehmerisch aktiv ist.
00:29:02: Und wenn dann Menschen sagen hey das kommt an, Tina das berührt mir, das bringt mich zum Nachdenken Dann können wir hundert Stunden arbeiten in der Woche vielleicht nicht jede Aber dann kommt Energie zurück, dann wird es ein Kreislauf!
00:29:16: Und der glaube ich so wichtig dass man nicht allein da kämpfen an der Spitze aber auch nicht zuvor wegpreschen, dass andere nicht mehr mitkommen.
00:29:27: viele von uns oder von Menschen, die Führungsverantwortung tragen.
00:29:34: Die sind ja dann oft diesen einen Schritt voraus was ja wichtig ist um einen Raum einmal aufzumachen damit man sie anhalten kann.
00:29:41: und gleichzeitig ich weiß nicht ob du das auch kennst aber wir können es gut vorstellen fühlst dich genau da oft sehr einsam wenn's eine halbe oder zwei Schritte voraussind weil du nicht mehr wirklich Teil des Wir bist.
00:29:54: und ob das jetzt dein eigenes Team ist oder sogar der Familie sein kann in manchen Momenten, oder eben dieses große Ganze.
00:30:01: Dieses finde ich ein Spagat, der hohe Kunst ist das so hinzukriegen im Sinne von als Liederin voranzugehen und gleichzeitig Teil des Wir zu bleiben.
00:30:11: Voll!
00:30:11: Und gleichzeitig hast du das ja mit deinem Impact Club finde ich sehr schön vorgelebt.
00:30:20: Das ist teilweise in jedem Fall irgendwie eine einsame Rolle manchmal.
00:30:27: Man kann das natürlich sehr gut abfedern, indem man mit anderen den ähnlichen Situationen sich austauscht.
00:30:36: Und außerdem spielen wir alle auf ganz unterschiedliche Bühnen und unterschiedliche Rollen.
00:30:43: Ich finde auch dass es extrem befruchtend ist.
00:30:46: Also ich bin in manchen meiner Rollen ganz vorne dabei.
00:30:57: Ich versuche auch immer neue Dinge zu lernen und dann mache ich einen neuen Sport.
00:31:01: Und dann kenne ich mich überhaupt nicht aus oder gehe, du weißt nicht, Tanzkurs und lerne irgendeinen neuen Schritt und komme mir vor wie der letzte Beginner.
00:31:15: Und ich finde das ist sehr hilfreich, immer an Dinge zu arbeiten die man gar nicht kann und in anderen Sphären der dort die Expertin zu sein.
00:31:27: Aber es stimmt sicher, wenn man sehr exponiert ist in manchen Rollen.
00:31:33: Dann hat das auf der einen Seite extrem schöne Elemente weil man natürlich um Menschen inspirieren kann und Menschen mitnehmen kann, Menschen motivieren können und auf der anderen Seite fühlt sich schon muss ich zugeben auch manchmal wie ein Druck an Wenn jemand auf mich zukommt und sagt nur weil du das jetzt gesagt oder geschrieben hast war meine Woche wieder positiv aufgeladen.
00:31:55: Auf der einen Seite ist das toll und auf die anderen Seite denke ich mir, oh Gott!
00:32:00: Das ist jetzt irgendwie schon eine ziemliche Verantwortung.
00:32:06: Und ich finde es auch eine totale Balance dieses klassische Ich bin führungskraftig gehen in mein Montagmorgen-Mitting und ich weiß wenn ich das mit positiver Energie auflade dann zährt vielleicht ein ganzes Team von dieser Energie und auf der anderen Seite fühle ich aber vielleicht gerade keine positive Energie.
00:32:24: Und wenn ich jetzt authentisch und vulnerable sein will, dann gehe ich mit meiner authentischen Negativ-Energie da rein.
00:32:31: Dann lade ich ein ganzes Team negativ auf!
00:32:34: Ist das das Richtige?
00:32:36: Also einfach das Wissen und diese Vorbildwirkung und diese Balance zu finden ist oft finde ich gar nicht einfach.
00:32:44: aber ja am Ende des Tages ist es eh für mich zumindest am Zielführinsten sehr ehrlich einfach zu sein.
00:32:54: Also eines meiner allerliebsten Instrumente im Leben ist das, oder Instrumenter fühlt sich sehr... hört sich sehr erzwungen an aber ist dieses Offenlegen einfach ansprechen.
00:33:09: Wenn man merkt dass irgendwas off ist oder wenn ich in der Situation bin wo ich mir denke Ich fühle mich gerade echt nicht gut Aber habe irgendwie das Gefühl ich muss jetzt positiv sein genau das einfach zu sagen und es löst finde ich erstaunlich oft Dinge dann gut auf.
00:33:28: Ja und in den seltenen Stufen sagen die Leute, Tina was mit dir los?
00:33:32: Du bist ja die Liederin unserer Truppe, sondern sagen endlich sprichst du es auch mal aus!
00:33:38: Mir geht's auch nicht, oder?
00:33:42: Das ist ja auch nur ein Mensch.
00:33:43: also das ist der spannende schmale Grad denn du gerade beschreibst zwischen Verantwortung und Überverantwortung Kleinen Sicht bei der Unterschiede vom Außen aber innerlich, je nach wie viel Energie habe ich gerade?
00:34:00: Was sagt mein Biorhythmus?
00:34:01: Wie haben meine Kinder geschlafen?
00:34:03: in meinem Fall zum Beispiel gerade?
00:34:06: Macht das an anderen State logischerweise.
00:34:10: Und es darf sein.
00:34:12: und das was du sagst mit der Verletzigkeit.
00:34:13: Das erlebe ganz oft dass genau das Vertrauen bildet und vertraue.
00:34:20: eine recht schöne Basis wiederum dafür ist gemeinsam Impact zu haben und nicht das alles alleine zu schaffen oder immer die Kontrolle haben zu können.
00:34:31: Lassen Sie mal sammeln, Tina!
00:34:33: Auch die schöne Frage in Zeiten der großen Umbrüche – wie weit geht meine individuelle Verantwortung?
00:34:41: Was würdest du da jetzt zusammenfassen?
00:34:46: Was haben wir darauf gesammelt?
00:34:48: Was ist dir wieder bewusst geworden?
00:34:50: wo was der neue Perspektive draufkriegt?
00:34:52: Was is noch
00:34:53: offen?!
00:34:57: Ich glaube für mich es ist das Wichtigste in der Reflexion dass mehr Verantwortung übernehmen, nicht automatisch mehr Arbeit oder mehr Stress oder mehr sich selbst aufgeben bedeutet.
00:35:09: Sondern das kein Gegensatz ist und es zielführender ist, sich zu überlegen wie kann ich den größtmöglichen Impact haben?
00:35:18: Auf eine Art und Weise die mir selbst auch Energie gibt und vielleicht auf die Tätigkeiten fokussieren Umfelder fokussieren, die mir Energie geben.
00:35:33: Weil dann kann wahrscheinlich mein gesellschaftlicher Impact unendlich groß sein und ich kann gleichzeitig ein erfülltes und nicht stressiges Leben haben.
00:35:48: also für mich ist das eigentlich die größte Erkenntnis dass gar nichts so nebeneinander zu stellen sondern mehr miteinander zu denken Und dass es auch eben nicht immer um Zeit geht, sondern sehr viel um Energie geht.
00:36:01: Energie im Sinne von Lebensenergie und welche Arten von Interaktionen, Räume, Tätigkeiten laden mich auf!
00:36:12: Und welche drainen mich?
00:36:16: Der fürs Wieder in einem Satz zusammenfassen.
00:36:20: Unglaublich gerne, du machst das so schön!
00:36:22: Nicht, dass
00:36:23: ich alles sagen würde und gar nicht... ich glaube immer damit recht zu haben, aber das was du gerade geschrieben hast ist so schön weil es hängt als ein Post-It auf meinem Screen den du jetzt nicht sehen kannst.
00:36:34: Ich habe immer so einen bis drei Sätze auf meinem Screenspicken die mir gerade wichtig sind, aber vor allem in die gerade hinein reifen darf, die gerade anklopfen und einer davon heißt mein Sein... ...ist mein größter Hebel für Impact Und ist nicht der einzige.
00:36:57: Aber ich fühle dass das zumindest aktuell in meinem Leben der mit dem größten Potenzial hat, weil ganz oft hast du es nicht mehr Stunden arbeiten zu müssen.
00:37:10: Ganz oft hast ich es nicht nur schlauer zu sein oder mehr zu reden sondern zuzuhören da zu sein meine Wahrheit zu sprechen.
00:37:20: die darf auch mal mutig sein, die darf anders sein, wenn man dann wirklich fühlt wen es aus dieser Seinsqualität herauskommt Und dann merke ich, dass das auch kein energiezehrendes tun ist.
00:37:37: Wenn es aus diesem Sein, man könnte sagen aus dem Wert heraus, was in unseren wichtigsten Werten raus ist und zweitens, dass sie mit weniger Stunden auskommen tatsächlich weil dieses Sein eine gewisse Balance braucht in meinem Leben im Sinne von da muss mir gut gehen damit überhaupt bei mir sein kann klar und authentisch, und integer und nicht abgelenkt von Leuten die da gerade laut schreien oder an mir zähren.
00:38:09: Voll!
00:38:10: Und ich hoffe es ist okay wenn ich das jetzt noch ergänze mit meinem Blick darauf weil... Ich unterstreiche das alles was du sagst.
00:38:22: abgesehen davon muss ich das ja nicht weil das ist ja dein Sticker auf deinem Screen aber ich würde das alles sehr ähnlich sehen.
00:38:33: und gleichzeitig glaube ich gibt es eine gewisse Gefahr aktuell, die ich zumindest bei sehr vielen Menschen wahrnehme.
00:38:43: Vielleicht ist das nicht fair aber so kommt's manchmal mit mir an.
00:38:49: Das dann passiert dass ich bei dem zuerst muss man selbst gut gehen oder nicht zuerst, aber es muss mir selbst gut sein und ich muss in meinem Sein die Energie finden und dass es dann stehen bleibt.
00:39:02: Und das nicht mehr zurückfließt oder kein gesprechendes Gefäß ist mit dem da draußen, also manche würden es auf gesellschaftlicher Ebene als das neue Biedermeier beschreiben von dem viele glaube ich schon gehört haben.
00:39:18: aber es ist so... Die Welt ist so groß, so stürmisch teilweise so furchtbar Zumindest in dem, was wir die ganze Zeit wahrnehmen und womit wir konfrontiert werden.
00:39:30: Dass ich mich zurückziehe und sage Ich muss mich um mich selbst kümmern, um hier nicht zu verenden sozusagen.
00:39:36: Und du hast etwas sehr elementares gesagt nämlich Um trotzdem noch einstehen zu können für Themen oder die Wahrheit sprechen zu können oder meine Wahrheit Sprechen zu können.
00:39:45: Das finde ich ist ein elementarer Punkt weil wenn es davor stehen bleibt und ich quasi in all dem Wahnsinn nur noch in den Selbstschutz gehe, ohne dann aber daraus was zu machen.
00:39:58: Dann ist das glaube ich wirklich gefährlich weil... Ich kann es zwar nachvollziehen dass dieser Schutz notwendig ist, es ist besser sich selbst zu schützen als zugrunde zu gehen im Wahnsinn und das ist klar.
00:40:09: Aber ich glaube wir sind gerade in einer vielleicht kann man das auch immer sagen?
00:40:18: Die aktuelle Weltlage so, dass es sehr wichtig ist, dass die Menschen mit einem gesunden Wertegerüst sich auch einsetzen und aufstehen.
00:40:26: Und sich nicht in den Rückzug begeben – auch wenn es aus Selbstschutz ist!
00:40:32: Das finde ich total spannend.
00:40:36: wie kann ich zu diesem gesundem Sein finden?
00:40:41: Diese Stärke dann aktiv einsetzen?
00:40:44: für das Gute?
00:40:47: Decken bleiben quasi.
00:40:49: Genau, und deswegen... Und jetzt lassen wir uns ganz konkret und offen sprechen an dieser Stelle.
00:40:55: Ich finde es herrlich das wir da gerade landen weil vom Jahr... Also ich weiß nicht wann wir uns zuerst damit gesehen haben aber ich habe die auf jeden Fall vorher immer wieder auch schon wahrgenommen.
00:41:05: und vor ein paar Wochen war das der Tag der Frau oder der Gleichberechtigung, wo du im Poste geschrieben hast und mich untereinander markiert hast – wo ich mit meinen drei Lieblingsfrauen unterwegs war aber gleichzeitig nichts gepostet habe zu dem Thema.
00:41:19: Kann ich das sagen dass auch da wieder sein und tun in meinem Versuch nicht das Gegenteil ist?
00:41:28: Also nicht der Widerstand!
00:41:29: Die müssen wir jetzt für seinen entscheiden auf die Yogamatte oder für die Meditationshöhle oder ich muss jetzt kämpfen für all diese wichtigen Themen.
00:41:40: Und was das spannend ist, dass ich eine Phase in meinem Leben gehabt habe nach meiner Profifußball-Karriere wo jahrelang wirklich viele Saisons gebraucht hab.
00:41:49: Einfach nur um Batterien aufzudanken, Trauma zu heilen und mich bewusst zurückzuziehen aus der Öffentlichkeit weil ich ganz oft und vor allem zwar dreimal meine Meinung gesagt habe öffentlich in einem sehr schwierigen Business, wo ich richtig abkriegt hab also Schütztarms da sie Tage sowieso nicht, aber ich habe es auch nicht geklappt.
00:42:09: Und ich habe diese Höhle gebraucht.
00:42:12: Gleichzeitig vor einem Jahr haben wir Menschen wie du noch sehr getriggert im Sinne von sein Eh-Nett, aber durchs endlich einmal, das sagt jetzt sehr banal in der Übersetzung bis bei mir ankommen ist.
00:42:24: Es ist natürlich viel ganzheitlicher als du das
00:42:26: meinst.".
00:42:27: Und spannend ist, ich bin jetzt seit zwölf Jahren selbstständig und vor sechs, sieben Jahren habe ich begonnen mit Coaching und den Impact Lab dann zu gründen.
00:42:35: Ich bin an einer Stelle gelandet vor einem Jahr ungefähr wo ich sehr safe bin finanziell safe es ist unser drittes Kind kommen und alles wird dafür sprechen zu sagen schieber ruhige Kugel.
00:42:47: und ich war vor kurzem Dennis Spöhn und der gute Freund von mir sagt Wettentstaat ist schon wieder was Neues.
00:42:51: Was ist denn mit dir los?
00:42:53: Jetzt macht eine One Sessions, da kannst du mir um drei in der Früh aufwägen und ich bin da!
00:42:57: Ich bin präsent.
00:42:58: Und gleichzeitig ist die letzten Monate das ist viel mehr Energie aber die halt also ein Formen fließt wieder neue Projekte zu starten im Sinne für Hebel, für Impact Menschen dabei zu unterstützen die mit ihren oder neuen Projekten wieder etwas bewegen dieser Welt.
00:43:15: Das muss nicht immer Welt retten sein ...positiven Wert und von einer eigenen Geschichte heraus in die Welt fließen dürfen.
00:43:23: Das ist auch für andere was bewirkt... Und da merke ich wieder, nämlich jetzt komme ich zurück zu dem, was ich sagen will und sehe es die Kanal lang ausschwerfen.
00:43:33: Aber auch sonst eigentlich reicht und dann doch weder nicht auf meinem Screen ist.
00:43:38: gerade wegen meinem Sein kennt ihr jetzt grad hundert Stunden arbeiten?
00:43:42: Ich tue es nur deswegen nicht weil ich drei kleine Kinder habe aber wie sieht's auf einmal wieder Abende und teilweise auch Nächte Die letzten Wochen in meinem Buch, das ist jetzt endlich fertig.
00:43:51: Jetzt an diesem Projekt, jetzt sind zwei Wochen startet ein neues Format weil ich fühle es fließt durch mich durch und es war richtig anstrengend das mal zu gebären und jetzt zu starten.
00:44:02: aber gleichzeitig kommt der Energie wieder zurück.
00:44:04: Genau das was du folgst, dass da sagen Menschen Ja, da vertrauen wir Menschen Da gehen Leute mit mir auf die Reise die noch nicht genau wissen Weil es auch nicht war so was uns da genau erwartet weil man sie gar nicht wissen kann.
00:44:16: Aber ich bin in Verantwortung für einen Rahmen.
00:44:18: Und das ist meine große Antwort gerade auf deine Frage heute, wo endet meine Verantwortung?
00:44:24: Ich in meinen Spielfeldern bin verantwortlich für den Rahmen und für das Team.
00:44:29: also ich spiele hin wer bereit ist so eine Reise anzutreten aber nicht nur für sich selber sondern auch einer Community was zu geben.
00:44:40: Und da gibt es Regeln die wir gemeinsam definieren auf die sehr genau schauen wir schiedsrichter Und auch, dass das Spielfeld gut geschützt bleibt.
00:44:47: Da darf man leider zuschauen aber da spuckt jetzt keiner eine wie es manchmal in einem Fußballstadion passiert oder die Becher geworfen werden und dann gibt's ja wüde Geschichten zum Beispiel beim Bienedabi.
00:44:59: Das ist meine Verantwortung.
00:45:00: Aber was diese Spiele daraus machen und um deren Projekte jetzt zehn andere Menschen oder eine Million erreichen und ob das Umsatz bringt?
00:45:06: Oder nicht komplett ihre Verantwortung?
00:45:09: Ist das für mich leicht?
00:45:11: Nein natürlich nicht weil wir die Menschen am Herzen liegen Projekte, die die schon machen oder vorhaben.
00:45:18: Weil das wirklich spannend ist weil ich wirklich fühle dass dieser Potenzial hat für Impact.
00:45:22: aber das ist nicht mehr meine Verantwortung und da ist meine Gradwanderung oder da geht es darum den SwissPod zu finden.
00:45:29: Und trotzdem letztes Satz zur Fließt Gott ganz viel tun gerade deswegen weil ich immer mehr mit meinem Sein connecten kann aber natürlich auch meine Batterien aufkläunt habe die letzten Jahre durch ganz viele Selbsterfahrungen Coaching früher Therapie und weiter dran bleiben.
00:45:47: Und ich glaube, das darf und muss jeder für sich selber entscheiden – je nach Phase auch im Leben!
00:45:52: Und habe Kinder oder nicht?
00:45:54: Wie groß wie ihr sie ja brauchen mit dir oder
00:45:56: nicht?!
00:45:57: Und was ist das Feld?
00:45:58: Und die nennt es gerne auf dieser Transformation-Reise von from pain to purpose wo wir vielleicht sogar aus einem gewissen Schmerz….
00:46:05: Das kann ein Kernwerte in meinem Leben sein aber ganz oft hat er mit dem Schmerzen in unserem Leben zu tun den wir dann zum Schatz verwandeln indem wir was tun Weil wir da vorkommen und weil es uns wirklich wichtig ist.
00:46:19: Voll, und ich glaube... Es sind auf viele Facetten sehr wichtig von dem was du sagst.
00:46:26: Ich finde das eine ist die Spielwiese und das Spielfeld muss jeder für sich selber abstecken.
00:46:32: Und erstens welches?
00:46:33: Das ist aber auch wie groß es ist.
00:46:35: Und das sollte und darf niemand anderer be oder verurteilen.
00:46:41: Das ist so subjektiv und das ist auch natürlich von individuellen Präferenzen, aber auch Kompetenzen.
00:46:46: Und vielen anderen abhängig.
00:46:49: Das Zweite finde ich was sehr wichtig ist, von dem man so gesagt hat, dass es ja... ...das hat alles zeitliche Komponenten.
00:46:58: Manches läuft nicht gleichzeitig sondern nacheinander ab.
00:47:02: Also mal jahrelang mit dem Allein nicken Seinen, sich beschäftigen um Batterien aufzuladen oder warum auch immer.
00:47:14: Um dann vielleicht nachher mit entsprechend mehr Energie wieder los zu starten für andere Themen.
00:47:21: Das ist überhaupt keine Frage ich bin sicher ganz anders und dann doch ähnlich in auch so Situationen gewesen wo ich einfach gesundheitlich dramatische Implikationen von zu viel Engagement, zuviel Arbeit etc.
00:47:39: mitgetragen habe.
00:47:40: und auch ich hab Phasen gebraucht wo ich mich nur um Danachschutz sich mit mir selbst beschäftigt habe.
00:47:46: Und das ist also für mich überhaupt keine Frage.
00:47:49: Ich finde es einfach immer schade wenn's dann dort für immer bleibt Vor allem bei Menschen die mit so vielen Möglichkeiten wie wir ausgestoppt sind.
00:48:02: Aber auch wenn das jemand entscheidet, ist es eine individuelle Entscheidung.
00:48:07: Das ist auch keine Frage.
00:48:10: Dass dich das triggert oder getriggert hat manchmal kann ich sehr gut nachvollziehen, wenn jemand sagt ja es darf halt nicht bei der Selbstbeschäftigung bleiben man muss sich dann schon auch einsetzen für die Gesellschaft.
00:48:21: genauso umgekehrt glaube ich passiert mir manchmal dass es mich triggiert Wenn ich das Gefühl habe, ich setze mich für so viele Themen ein.
00:48:32: Weil ich glaube dass es so wichtig ist, dass Menschen wie wir mit Privilegien tun weil wer wenn denn nicht wir und dann nehme ich menschenwade sehr viel Zeit damit verbringen an und mit sich selbst zu arbeiten und ich das gefühle ob das führt über sehr lange zeiträume zu nichts im außen.
00:48:55: Natürlich ist das Judgeee und natürlich kenne ich nicht von jedem die individuelle Historie.
00:49:00: Und ich reiß mich auch sehr am Riemen irgendjemandem zu verurteilen, den ich nicht genau kenne – selbst wenn ich jemanden genau kende!
00:49:08: Who am I to judge?
00:49:09: Jeder muss das für sich selbst ausfinden.
00:49:11: Aber ich glaube einfach ganz fest daran, dass jeder in seinem Möglichkeitenraum der sehr subjektiv ist und sehr individuell ist versuchen sollte seine Möglichkeiten auf dieser Welt einzusetzen, um die Wälder ein bisschen besser zu machen.
00:49:29: Und das können minimale Kleinigkeiten sein und wenn das gar nicht passiert finde ich es traurig und ist mit meiner Art die Welt zu sehen schwer vereinbar.
00:49:45: aber selbst an Versuche ist nicht zu beurteilen oder zumindest meinen Urteil bei mir zu lassen.
00:49:49: weil ganz ehrlich ist muss jeder das für sich selbst entscheiden.
00:49:58: Voll schön, Tina.
00:50:02: Was ist bei dir jetzt noch da so gegen Ende dieses Gesprächs?
00:50:06: Was ist da noch wichtig?
00:50:13: Ich finde es total... ich find den letzten Teil unserer Konversation insofern sehr spannend weil ich schon das Gefühl habe dass sehr viele Menschen die ein ähnliches Werte geriss haben die sich für ein gutes Leben für alle einsetzen An Gleichberechtigung glauben, an Fairness glauben.
00:50:40: Dass die sich sehr viel damit beschäftigen, die Nuancen der Ausprägung all dieser Werte zu besprechen und auszuhandeln.
00:50:51: Fast mehr als zu besprechen wie wir uns alle auf dem Backel horn noch viel stärker unseren gemeinsamen Impact verstärken.
00:51:00: was finde ich gerade eine interessante Beobachtung.
00:51:08: Ja, mich jetzt ein bisschen beschäftigen wird.
00:51:11: Auch nicht per se völlig Neues aber es gibt sehr viele New-Ossen von gut und es gibt ja viele New Ossens von positivem Impact Und eigentlich sind die alle recht nah beieinander.
00:51:24: Es gibt so viel zu tun das noch viel fundamentaler Nicht fundamentaler ist aber wo wir uns eh alle einig sind.
00:51:34: Ich bin immer einen riesen Fan von Kräftebündeln Win-Win-Situationen finden und von das, wo man sich einig ist übereinanderlegen.
00:51:45: Und dann in eine Richtung laufen.
00:51:46: Das finde ich cool wenn wir alle das noch viel mehr tun.
00:51:55: Weil es gibt genug zu tun!
00:51:59: Ich finde du hast gerade noch richtig schöne Antwort dazu gelegt auf die Frage Wie weit geht meine individuelle Verantwortung?
00:52:05: Das was bei mir jetzt ankommt, bei dem was du am Ende gesagt hast Ja mein Sein, daraus mein Tun aber gleichzeitig damit nicht recht haben zu müssen.
00:52:21: Und den anderen so sein zu lassen und gleichzeitig darauf zu vertrauen dass du andere Menschen berühren wirst, inspirieren wirst unterstützen wirst unterstützt wirst inspiriert wirst sind davon Schüler Schülerinnen und Lehrer Lehrerinnen zugleich in jedem Moment.
00:52:37: es geht nur um die Haltung die wir haben zu diesem Leben.
00:52:41: Und abschissen kann ich da sagen, weil gestern kochen Kindergarten bei uns unsere Louisa und vierundzwanzig Kinder.
00:52:50: Und das ist definitiv mein Lernfeld.
00:52:52: also so beide da ohne Thermomix ausgestattet für fünfundzwantige Kinder kochen.
00:52:56: Die radikalierlich sind und wohl die ärgsten Anfängerfehler wieder mal gemacht haben.
00:53:01: aber wo ich es so oft dort kocht habe zum Beispiel die Gemüsebrühe vergessen für die Zucchini-Suppe oder gar nichts schmeckt.
00:53:10: Genau, dafür war das Linsendal ein bisschen weggegangen.
00:53:14: Aber ich weiß nicht ob es einfach so viel Hunger gehabt hat oder ob das geschmeckt hat... Also was ich damit sagen will ist Schülern und Lehrer zugleich Impact Style at home!
00:53:23: Und es gibt so viele schöne Formen und Möglichkeiten auch in den ganz kleinen oder scheinbar kleinen Akten im Leben im Service zu sein für andere.
00:53:36: Auf jeden Fall vielen Dank.
00:53:39: Was war dein Lieblings?
00:53:40: Sag uns zum Abschluss noch.
00:53:42: Was war der Lieblungs kleiner Impact-Akt, was in letzter Zeit in deinem Leben vielleicht in der Familie oder in der Firma oder bei Freunden, Freundinnen den du bekommen gegeben und geteilt hast?
00:54:00: Weil du das jetzt als Beispiele genannt hast mit dem Kochen.
00:54:04: Wir haben vor Kurzem bei unserer Organisation gemeinsam beschlossen dass wir dass wir mehr miteinander essen und kochen möchten.
00:54:17: Und zu Weihnachten haben alle ein Rezeptbuch bekommen oder individuell ein anderes, je nach dem was die jeweiligen Vorlieben sind.
00:54:28: Jetzt haben wir einmal im Monat ein gemeinsames Essen im Kalender und immer eine andere Person, die für alle anderen kocht.
00:54:34: Der erste der gekocht hat ein dreigängiges Landschmenü gekocht, megasophistikiert mit so einer Liebe und so eine Hingabe.
00:54:47: Und es waren alles so perplexe!
00:54:49: Es war so ein Festmal... Ich finde zu sehen wo man solche Dinge macht wird das nicht nur ernst genommen sondern mit so eine Leidenschaft gemacht, sodass sich alle so gefreut haben.
00:55:05: Es war einfach so eine schöne, ich glaube, eineinhalb Stunden mit Erklärung aus welcher indischen Region dieses Gericht jetzt kommt.
00:55:13: Also das sieht man wieder.
00:55:15: solche... In dem Fall wirklich analogen Community-Räume wo man sich umeinander kümmert sind einfach die schönsten.
00:55:24: Aber das hat mich sehr berührt.
00:55:27: Voll schön und die Liebe ist wichtigste Zutat!
00:55:31: Ich glaube auch!
00:55:32: Voll schön.
00:55:33: Danke Tina Schön, dass du da warst.
00:55:36: Ich danke dir!
00:55:39: Eine meiner größten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Tatina war Verantwortung zu übernehmen heißt nicht automatisch dich selbst aufzugeben und eigentlich genau das Gegenteil.
00:55:52: Impact entsteht genau dort wo unser Sein und unsere Tum zusammenpassen.
00:55:57: Da wo du nicht gegen die Welt kämpfen musst auch nicht gegen irgendwelche Krisen ankämpfen musst sondern wo du aus deinem Inneren oder aus deinen Werten heraus handelst Und das mit einer Energie und nicht aus einem Darstress heraus.
00:56:11: Aus einer Verbundenheit, und nicht an einer Verbissenheit.
00:56:16: Was weiß bei dir?
00:56:17: Was hat dich berührt?
00:56:20: Was hast du dich inspiriert?
00:56:21: Was nimmst du ganz konkret aus diesem Gespräch für dein Leben mit?
00:56:29: Wo stehst Du eigentlich gerade in Deinem Leben?
00:56:31: Wenn die Fragen wie diese beschäftigen, wer bin ich wirklich?
00:56:35: Was ist meine Verantwortung in meinem Leben?
00:56:37: Was kommt nach dem Erfolg meiner ersten Halbzeit Und was könnte es da werden in dieser zweiten Halbzeit, dann habe ich jetzt noch etwas für dich.
00:56:45: Nämlich mein frisch gedrucktes Buch!
00:56:48: Mein Buch Deine zweite Halbzeltform erfolgt zum Impact ist endlich im Handel.
00:56:55: Endlich weil dieser Prozess immer auch ein bisschen Himmel und Hölle zugleich ist – auch bei meinem vierten Buch immer noch – und gleichzeitig bin ich so froh dankbar und ziemlich stolz dieses Werk jetzt mit dir teilen zu können.
00:57:10: Also wenn dich fragen, wie diese beschäftigen dann findest du den Link zum Buch auf meiner Website oder auch im Buchhandel und dann frei mit Total.
00:57:18: Wenn du dort dich inspirieren lässt, wenn du dort Fragen findest die sehr in die Tiefe gehen und deren Antwort von dir.
00:57:27: das ist meine tiefste Überzeugung und mein Antritt mit diesem Buch die entscheidende Schritte auf deinen Weg weiterbringen.
00:57:35: Lass mich gern wissen was du daraus mitnehmen kannst.
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